bogenhanf (sansevieria hyacinthoides)

sansevieria hyacinthoides ist ein verwandter des gelb gestreiften bogenhanf (sansevieria trifasciata), unterscheidet sich von diesem zimmerpflanzen-klassiker jedoch durch die blattform und die färbung. die blätter von sansevieria hycinthoides sind lanzettlich und sitzen auf einem kurzen stiel. gepflegt wird er wie s. trifasciata, der standort sollte jedoch etwas heller und sonnig sein.

die vermehrung von sansevieria hyacinthoides durch rhizomstecklinge

als rhizom wird ein unter oder direkt auf der erde wachsender “ausläufer” bezeichnet. es ähnelt einer wurzel, ist jedoch keine. an seinen enden bilden sich neue pflanzen mit ihren wurzeln. nachdem meine sansevieria hyacinthoides mit jedem tag ein weniger schräger dastand, bemerkte ich, dass einige ausläufer nach unten gewachsen waren anstatt in richtung oberfläche. diese hatten zum teil schon kleine blätter gebildet. diese rhizomstecklinge habe ich nun mit einem sauberen messer von der mutterpflanze getrennt und direkt in kakteenerde gegeben.

der standort für die aufzucht der jungpflanzen sollte hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen ab 20 grad sein. gegossen wird mässig, immer dann, wenn das pflanzsubstrat angetrocknet ist. an die direkte sonne muss der sansevieria hyacinthoides-nachwuchs erst gewöhnt werden.

bogenhanf (sansevieria trifasciata)

aufgrund seiner wasserspeichernden eigenschaften ist der bogenhanf (sansevieria trifasciata) hervorragend für weniggiesser geeignet. man hält ihn eher trocken, an einem hellen bis halbschattigen standort. vermehren lässt sich der bogenhanf relativ einfach, entweder durch blattstecklinge oder durch teilung. leider verliert er bei der blattstecklings-variante seine gelben blattränder (je nach sorte).

sansevieria trifasciata durch blattstecklinge vermehren

hierzu werden die blätter des bogenhanf (sansevieria trifasciata) geteilt, sodass ca. 10 bis 15 cm grosse blattstücke entstehen. diese dürfen nun für ca. 24 bis 48 stunden “lüften”, bis die schnittkanten angetrocknet sind. man sollte sich jedoch merken, welche der beiden schnittstellen am noch ganzen blatt die untere war. anschliessend werden die blattstecklinge mit dieser schnittstelle nach unten mindestens bis zur hälfte in gut durchlässige erde gesteckt.

der standort für den sansevieria-nachwuchs sollte hell sein, bei temperaturen ab 20 grad. gegossen wird mässig bis wenig, die topferde darf zwischendrin auch mal austrocknen und sollte nicht zu nass sein.

nach ca. zwei bis drei monaten zeigen sich dann die ersten triebe.

vermehrung durch teilung

man kann den bogenhanf (sansevieria trifasciata) auch durch teilung des wurzelstocks vermehren. dies empfiehlt sich bei den sorten mit gelbem blattrand, dieser geht nämlich bei der vermehrung durch blattstecklinge verloren.

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