die neuesten stecklinge

birkenfeige (ficus benjamina)

die birkenfeige (ficus benjamina) oder auch kleinblättriger gummibaum ist eine aus indien stammende feigenart und zählt wohl zu den bekanntesten zimmerpflanzen. man kann sie über kopfstecklinge, stammstecklinge und durch abmoosen vermehren. verwandt ist sie u. a. mit der kletterfeige (ficus pumila).

vermehrung durch kopfstecklinge

die verwendung von kopfstecklingen ist die wohl einfachste art die birkenfeige (ficus benjamina) zu vermehren. hierzu trennt man ca. 10 bis 15 cm lange, holzige triebspitzen von der mutterpflanze ab. anschliessend werden, bis auf drei oder vier an den spitzen, die blätter entfernt. nun wandert das ganze ins pflanzsubstrat, sodass nur noch die spitzen mit den blättern herausragen. man kann hierfür handelsübliche blumenerde oder torfquelltöpfe verwenden. für einen buschigen wuchs werden mehrere kopfstecklinge nebeneinander platziert.

der standort für den ficus-nachwuchs sollte hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen ab 20 grad sein. sie sollten regelmässig besprüht werden und wandern am besten unter eine schutzhülle mit lüftungslöchern.

wenn sich die ersten neuen blätter zeigen, kann man die jungen birkenfeigen langsam an das zimmerklima gewöhnen.

usambaraveilchen (saintpaulia ionantha)

das usambaraveilchen (saintpaulia ionantha) ist ein echter klassiker der fensterbank. man kann es mit gewellten, gefüllten blüten und in fast allen farben erhalten. der standort sollte hell bis halbschattig sein, ohne die pralle sonne. gegossen wird mässig (nur in den untersetzer!), der topfballen darf nicht zu nass sein. das usambaraveilchen lässt sich kinderleicht durch blattstecklinge vermehren.

das usambaraveilchen durch blattstecklinge vermehren

hierzu schneidet man ein gut entwickeltes blatt samt ca. 3 bis 4 cm stiel ab und topft es leicht schräg ein. als pflanzsubstrat kann man entweder handelsübliche blumenerde verwenden, oder diese mit sand im verhältnis 2:1 mischen. anschliessend wird das ganze an einem hellen ort, ohne direktes sonnenlicht und bei temperaturen zwischen 20 und 25 grad platziert. das pflanzsubstrat hält man nun feucht, aber nicht nass. die ersten blättchen zeigen sich in der regel nach vier bis acht wochen. wenn diese eine grösse von ca. fünf zentimeter haben, dann kann man das usambaraveilchen (saintpaulia) umtopfen.

tipp

wenn man es besonds gut mit seinem usambaraveilchen-blattsteckling meint, kann man zur verbesserung des klimas z. b. einen gefrierbeutel über den topf stülpen. meistens funktioniert es aber auch ohne.

bogenhanf (sansevieria trifasciata)

aufgrund seiner wasserspeichernden eigenschaften ist der bogenhanf (sansevieria trifasciata) hervorragend für weniggiesser geeignet. man hält ihn eher trocken, an einem hellen bis halbschattigen standort. vermehren lässt sich der bogenhanf relativ einfach, entweder durch blattstecklinge oder durch teilung. leider verliert er bei der blattstecklings-variante seine gelben blattränder (je nach sorte).

sansevieria trifasciata durch blattstecklinge vermehren

hierzu werden die blätter des bogenhanf (sansevieria trifasciata) geteilt, sodass ca. 10 bis 15 cm grosse blattstücke entstehen. diese dürfen nun für ca. 24 bis 48 stunden “lüften”, bis die schnittkanten angetrocknet sind. man sollte sich jedoch merken, welche der beiden schnittstellen am noch ganzen blatt die untere war. anschliessend werden die blattstecklinge mit dieser schnittstelle nach unten mindestens bis zur hälfte in gut durchlässige erde gesteckt.

der standort für den sansevieria-nachwuchs sollte hell sein, bei temperaturen ab 20 grad. gegossen wird mässig bis wenig, die topferde darf zwischendrin auch mal austrocknen und sollte nicht zu nass sein.

nach ca. zwei bis drei monaten zeigen sich dann die ersten triebe.

vermehrung durch teilung

man kann den bogenhanf (sansevieria trifasciata) auch durch teilung des wurzelstocks vermehren. dies empfiehlt sich bei den sorten mit gelbem blattrand, dieser geht nämlich bei der vermehrung durch blattstecklinge verloren.

dieffenbachie (dieffenbachia)

die dieffenbachie (dieffenbachia) zählt zur familie der aronstabgewächse und ist in vielen grössen und blattzeichnungen zu erhalten. ihr standort sollte hell bis halbschattig sein, je heller die blätter gezeichnet sind, desto mehr licht benötigt diese zimmerpflanze. direkte sonne verträgt sie nicht. gegossen wird mässig, staunässe und ballentrockenheit gilt es zu vermeiden. die dieffenbachie benötigt eine hohe luftfeuchtigkeit.

die vermehrung der dieffenbachie (dieffenbachia) kann über trieb-, stamm- und kopfstecklinge erfolgen. dabei ist jedoch zu beachten, dass sie zu den giftpflanzen gehört, bei kontakt mit ihrem saft am besten sofort die hände waschen und augenkontakt vermeiden.

triebstecklinge

bei dieser vermehrungsvariante wird ein seitentrieb vorsichtig mit einem sauberen messer von der mutterpflanze getrennt und direkt eingetopft.

stammstecklinge

bei der vermehrung durch stammstecklinge wird der stamm geteilt, sodass jedes teilstück mindestens zwei augen enthält. anschliessend werden die stammstecklinge waagrecht in feuchte erde gegeben, die augen müssen nach oben zeigen. für diese anzuchtmethode eignet sich am sehr ein minitreibhaus. wenn sich nach vier bis sechs wochen die ersten blätter zeigen, kann man die dieffenbachia-stecklinge umtopfen.

kopfstecklinge

hierzu wird die spitze der dieffenbachie mit einem messer abgetrennt und direkt ins pflanzsubstrat gegeben.

die dieffenbachie (dieffenbachia) benötigt eine hohe luftfeuchtigkeit, man sollte die stecklinge also entsprechend schützen. dies kann entweder durch das überstülpen eines gefrierbeutels erfolgen, oder man packt sie unter eine plastikschüssel (glas). hat die plastikschüssel keine luftlöcher, ist tägliches lüften angesagt.

der standort für die dieffenbachia-stecklinge sollte hell aber ohne direkte sonne, bei temperaturen zwischen 20 und 25 grad sein. das pflanzsubstrat muss gleichmässig feucht gehalten werden.

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