die neuesten stecklinge

kletterfeige (ficus pumila)

die kletterfeige (ficus pumila) liebt einen hellen oder halbschattigen standort ohne die pralle mittagssonne und ist u. a. mit der birkenfeige (ficus benjamina) verwandt. der topfballen sollte gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten werden. trocknet die erde aus, dann wirft die kletterfeige schnell ihre blätter ab. zimmertemperatur wird ganzjährig gut vertragen, eine ruhephase ist nicht notwendig.

die vermehrung der kletterfeige durch triebstecklinge

hierbei werden ein oder mehrere triebe von der mutterpflanze abgenommen und in ca. fünf zentimeter lange teilstücke geteilt. anschliessend werden die unteren blätter entfernt bis auf drei oder vier. die triebstecklinge der kletterfeige (ficus pumila) kommen nun direkt ins pflanzsubstrat (gewöhnliche blumenerde oder kakteenerde) und wandern an einen hellen und warmen ort (mindestens 20 grad).

da ficus pumila eine hohe luftfeuchtigkeit liebt, sollten die jungpflanzen abgedeckt werden bis sich die ersten neuen blätter zeigen.

vom eintopfen der stecklinge bis zur kräftigen jungpflanze sind ca. vier monate vergangen. nun wird die junge kletterfeige langsam an das raumklima gewöhnt.

passionsblume (passiflora caerulea)

die passionsblume (passiflora caerulea) besticht vor allem durch ihre wunderschönen blüten und ist ein echter zimmerpflanzen-klassiker. die gattung passiflora umfasst ca. 400 arten, die maracuja zählt auch dazu. passionsblumen sind kletterpflanzen und lieben einen sonnigen und warmen standort. während des winters sollten sie kühler stehen, bei temperaturen unter zwölf grad. gegossen wird feucht, aber nicht nass.

die passionsblume durch stammstecklinge vermehren

hierzu wird ein trieb der mutterpflanze so getrennt, dass mehrere zwischen fünf und zehn zentimeter grosse teilstücke entstehen. jedes teilstück sollte mindestens zwei augen haben (siehe roter kreis), die blätter am unteren auge werden entfernt. jetzt kann man die passiflora-stecklinge direkt in die erde geben. ich habe hier kakteenerde verwendet, normale blumenerde tut es jedoch auch. anschliessend wandert das ganze unter eine durchsichtige plastiktüte und wird hell, ohne direkte sonne und bei temperaturen ab 20 grad platziert.

tipp

passiflora lässt sich auch über samen vermehren, diese kann man z. b. aus den samen einer handelsüblichen maracuja (passiflora edulis) gewinnen.

orchidee (dendrobium phalaenopsis)

an der vermehrung von dendrobium phalaenopsis habe ich mich bereits vor ein paar wochen versucht. damals habe ich ein kindel von der mutterpflanze getrennt und eingetopft. bis heute ist in dieser sache weder ein fort- noch ein rückschritt zu erkennen.

da meine dendrobium phalaenopsis jedoch ständig neue kindel ausbildet, kam mir heute die idee es nochmals zu versuchen. diesmal habe ich direkt unter dem kindel einen topf mit zerkleinerter orchideen-erde befestigt, sodass sich die jung-orchidee erstmal am gewohnten standort entwickeln kann.

wenn sie dann die entsprechende grösse erreicht hat, wird sie von der mutterpflanze getrennt. und ich spare mir das gedöns, noch ein weiteres töpfchen rumstehen zu haben.

(update januar 2008) wie es weiterging: die vermehrung von dendrobium phalaenopsis –>

samt-kalanchoe (kalanchoe beharensis)

die samt-kalanchoe (kalanchoe beharensis) gehört zur familie der dickblattgewächse (crassulaceae) und liebt einen sonnigen standort, jedoch ohne die pralle mittagssonne. ihr wasserbedarf ist niedrig, der topfballen sollte aber trotzdem nicht komplett austrocknen. staunässe wird ebenfalls nicht vertragen. die temperaturen dürfen im winter nicht unter acht grad liegen.

die samt-kalanchoe (kalanchoe beharensis) lässt sich durch kopfstecklinge und blattstecklinge vermehren, die vorgehensweise entspricht der des pfennigbaums (crassula ovata).

purpurtute (syngonium podophyllum)

die zur familie der aronstabgewächse gehörende purpurtute (syngonium podophyllum) besticht vor allem durch ihre blattzeichnung. an die pflege stellt sie keine besonderen ansprüche, in sachen standort hell bis halbschattig, der topfballen sollte gleichmässig feucht sein, bei temperaturen zwischen 17 und 25 grad. lediglich die luftfeuchtigkeit darf etwas höher sein.

die vermehrung der purpurtute durch stamm- und kopfstecklinge

hierzu wird die gewünschte anzahl triebe mit einem sauberen messer von der mutterpflanze getrennt. in diesem fall habe ich einen trieb entfernt und diesen dann nochmals geteilt. für einen kompakten wuchs sollte man mehere triebe nebeneinander platzieren. die stecklinge kann man entweder im glas vorziehen, einfacher ist es jedoch, wenn man sie direkt in die topferde gibt. nun wird das ganze hell, ohne direkte sonne und bei temperaturen ab 20 grad platziert.

tipp

die purpurtute (syngonium podophyllum) eignet sich hervorragend zur kultivierung in blumenampeln oder an einem spalier.

punktblume (hypoestes phyllostachya)

die punktblume (hypoestes phyllostachya) liebt einen hellen und warmen standort, bei ganzjährig zwischen 18 und 25 grad, ohne direktes sonnenlicht. steht sie zu dunkel, kann dies ihre blattzeichung beeinträchtigen. man erhält sie mit weiss-grünen und rot-grünen blättern. weitere namen: tüpfelblume, hüllenklaue.

die vermehrung der punktblume durch kopfstecklinge

die punktblume (hypoestes phyllostachya) lässt sich sehr einfach durch kopfstecklinge vermehren. man trennt die gewünschte menge triebspitzen von der mutterpflanze ab und entfernt die unteren blätter. dann gibt man die stecklinge ins pflanzsubstrat, entweder handelsübliche blumenerde oder ein sand-torf-gemisch. um dem punktblumen-nachwuchs einen kompakten wuchs zu verleihen, setzt man mehrere stecklinge. der standort sollte hell und bei temperaturen ab 20 grad sein. die topferde wird gleichmässig feucht gehalten, jedoch nicht nass. punktblumen benötigen eine hohe luftfeuchtigkeit, daher sollten die jungpflanzen abgedeckt sein. sobald sich neue blätter zeigen, kann man sie langsam an das raumklima gewöhnen.

weihnachtskaktus (schlumbergera truncata)

der weihnachtskaktus (schlumbergera truncata) dürfte der wohl bekannteste kaktus sein, er ist in vielen blütenfarben zu erhalten. sein standort sollte während des sommers hell bis halbschattig sein, gegossen wird mässig. ab september benötigt er eine trockenperiode, damit er seine blüten entwickeln kann.

schlumbergera truncata durch stecklinge vermehren

hierzu werden die gewünschten kakteen-glieder von der mutterpflanze getrennt. anschliessend sollten sie für ca. 15 bis 24 stunden antrocknen und wandern direkt in die kakteenerde. um einen kompakten wuchs des so gezogenen weihnachtskaktus zu erzielen, platziert man mehrere kakteen-glieder im topf. der standort sollte hell und ohne pralle mittagssonne sein, gegossen wird sparsam.

nach ca. sechs bis acht wochen zeigen sich dann die ersten neuen kakteenglieder. das der weihnachtskaktus angewurzelt hat, kann man am topfboden erkennen.

feigenkaktus (opuntia humifusa)

der feigenkaktus (opuntia humifusa) eignet sich auch für unsere breiten hervorragend zum einsatz im steingarten. man platziert ihn vollsonnig in gut durchlässiger erde. während der wintermonate sollte man ihn jedoch mit styropor oder folie schützen. seine früchte, die kaktusfeigen sind essbar. opuntia humifusa übersteht auch längere regenperioden sehr gut. die vermehrung erfolgt entweder durch samen oder durch stecklinge.

opuntia humifusa durch stecklinge vermehren

dabei werden die gewünschten kakteenglieder mit einem sauberen messer von der mutter-opuntie getrennt. die grösse der kakteenglieder sollte zwischen fünf und zehn zentimetern liegen. anschliessend lässt man sie für ca. sieben bis zehn tage an einem schattigen standort trocknen. dies soll dem verfaulen vorbeugen. ist die schnittstelle getrocknet, werden sie ungefähr einen zentimeter tief eingetopft, hierzu eignet sich handelsübliche kakteenerde. der standort für den feigenkaktus-nachwuchs sollte hell, jedoch ohne die pralle mittagssonne bei temperaturen ab 20 grad sein. gegossen wird sparsam, das pflanzsubstrat darf auch austrocknen.

pfennigbaum (crassula ovata)

der pfennigbaum (crassula ovata) zählt zu den pflegeleichten zimmerpflanzen. der standort sollte vollsonnig sein, zimmertemperatur wird sehr gut vertragen. gegossen wird während des sommers mässig, während des winters sollte er etwas kühler stehen, bei reduzierter wassergabe. aufgrund seiner wasserspeichernden eigenschaften kann er trockenperioden sehr gut überstehen. weitere deutsche namen: dickblatt, geldbaum.

die vermehrung des pfennigbaum (crassula ovata) kann über blattstecklinge und triebstecklinge erfolgen und gestaltet sich nicht schwierig. wurzeln doch von der pflanze abgefallene blätter teilweise von selbst.

die vermehrung von crassula ovata durch blatt- und triebstecklinge

hierzu trennt man vorsichtig das gewünschte blatt (den gewünschten trieb) von der mutterpflanze ab und steckt es direkt in einen mit kakteenerde gefüllten blumentopf. das blatt sollte max. bis 1/3 mit erde bedeckt sein. anschliessend wandert der pfennigbaum-nachwuchs an ein sonniges und warmes plätzchen und wird sparsam gegossen. nach einigen wochen bilden sich dann die ersten blättchen.

kletterphilodendron (philodendron scandens)

mit seinen nur ca. 10 cm gross werdenden blättern zählt der kletterphilodendron (philodendron scandens) zu den kleinbleibenden philodendron-arten. in sachen standort mag er es gerne hell bis halbschattig, ohne die pralle sonne bei zimmertemperatur ganzjährig. er ist auch noch unter dem namen baumfreund bekannt.

der kletterphilodendron (philodendron scandens) lässt sich problemlos über kopfstecklinge und stammstecklinge vermehren.

die vermehrung von philodendron scandens durch stamm- und kopfstecklinge

hierzu wird ein geeigneter ausläufer vom mutter-philodendron abgetrennt und geteilt, sodass jedes teilstück ein blatt, bzw. ein auge enthält. das ganze wandert nun ins pflanzsubstrat, die kleinen luftwurzeln müssen von der erde bedeckt sein. um kompakte jungpflanzen zu erhalten, sollte man mehrere teilstücke in einen topf geben.

der standort für den kletterphilodendron-nachwuchs sollte hell (keine direkte sonne) sein, bei temperaturen ab 20 grad. die topferde darf direkt nach dem einpflanzen nass sein, sobald sich die ersten blätter zeigen wird dann “normal” gegossen.

tipp

man kann den kletterphilodendron (philodendron scandens) auch “sanft” vermehren indem man einen mit erde gefüllten topf neben die mutterpflanze stellt und einen ausläufer auf die erde legt. ist dieser angewurzelt, wird er von der mutterpflanze getrennt.

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