die neuesten stecklinge

samt-kalanchoe (kalanchoe beharensis)

die samt-kalanchoe (kalanchoe beharensis) gehört zur familie der dickblattgewächse (crassulaceae) und liebt einen sonnigen standort, jedoch ohne die pralle mittagssonne. ihr wasserbedarf ist niedrig, der topfballen sollte aber trotzdem nicht komplett austrocknen. staunässe wird ebenfalls nicht vertragen. die temperaturen dürfen im winter nicht unter acht grad liegen.

die samt-kalanchoe (kalanchoe beharensis) lässt sich durch kopfstecklinge und blattstecklinge vermehren, die vorgehensweise entspricht der des pfennigbaums (crassula ovata).

purpurtute (syngonium podophyllum)

die zur familie der aronstabgewächse gehörende purpurtute (syngonium podophyllum) besticht vor allem durch ihre blattzeichnung. an die pflege stellt sie keine besonderen ansprüche, in sachen standort hell bis halbschattig, der topfballen sollte gleichmässig feucht sein, bei temperaturen zwischen 17 und 25 grad. lediglich die luftfeuchtigkeit darf etwas höher sein.

die vermehrung der purpurtute durch stamm- und kopfstecklinge

hierzu wird die gewünschte anzahl triebe mit einem sauberen messer von der mutterpflanze getrennt. in diesem fall habe ich einen trieb entfernt und diesen dann nochmals geteilt. für einen kompakten wuchs sollte man mehere triebe nebeneinander platzieren. die stecklinge kann man entweder im glas vorziehen, einfacher ist es jedoch, wenn man sie direkt in die topferde gibt. nun wird das ganze hell, ohne direkte sonne und bei temperaturen ab 20 grad platziert.

tipp

die purpurtute (syngonium podophyllum) eignet sich hervorragend zur kultivierung in blumenampeln oder an einem spalier.

punktblume (hypoestes phyllostachya)

die punktblume (hypoestes phyllostachya) liebt einen hellen und warmen standort, bei ganzjährig zwischen 18 und 25 grad, ohne direktes sonnenlicht. steht sie zu dunkel, kann dies ihre blattzeichung beeinträchtigen. man erhält sie mit weiss-grünen und rot-grünen blättern. weitere namen: tüpfelblume, hüllenklaue.

die vermehrung der punktblume durch kopfstecklinge

die punktblume (hypoestes phyllostachya) lässt sich sehr einfach durch kopfstecklinge vermehren. man trennt die gewünschte menge triebspitzen von der mutterpflanze ab und entfernt die unteren blätter. dann gibt man die stecklinge ins pflanzsubstrat, entweder handelsübliche blumenerde oder ein sand-torf-gemisch. um dem punktblumen-nachwuchs einen kompakten wuchs zu verleihen, setzt man mehrere stecklinge. der standort sollte hell und bei temperaturen ab 20 grad sein. die topferde wird gleichmässig feucht gehalten, jedoch nicht nass. punktblumen benötigen eine hohe luftfeuchtigkeit, daher sollten die jungpflanzen abgedeckt sein. sobald sich neue blätter zeigen, kann man sie langsam an das raumklima gewöhnen.

weihnachtskaktus (schlumbergera truncata)

der weihnachtskaktus (schlumbergera truncata) dürfte der wohl bekannteste kaktus sein, er ist in vielen blütenfarben zu erhalten. sein standort sollte während des sommers hell bis halbschattig sein, gegossen wird mässig. ab september benötigt er eine trockenperiode, damit er seine blüten entwickeln kann.

schlumbergera truncata durch stecklinge vermehren

hierzu werden die gewünschten kakteen-glieder von der mutterpflanze getrennt. anschliessend sollten sie für ca. 15 bis 24 stunden antrocknen und wandern direkt in die kakteenerde. um einen kompakten wuchs des so gezogenen weihnachtskaktus zu erzielen, platziert man mehrere kakteen-glieder im topf. der standort sollte hell und ohne pralle mittagssonne sein, gegossen wird sparsam.

nach ca. sechs bis acht wochen zeigen sich dann die ersten neuen kakteenglieder. das der weihnachtskaktus angewurzelt hat, kann man am topfboden erkennen.

feigenkaktus (opuntia humifusa)

der feigenkaktus (opuntia humifusa) eignet sich auch für unsere breiten hervorragend zum einsatz im steingarten. man platziert ihn vollsonnig in gut durchlässiger erde. während der wintermonate sollte man ihn jedoch mit styropor oder folie schützen. seine früchte, die kaktusfeigen sind essbar. opuntia humifusa übersteht auch längere regenperioden sehr gut. die vermehrung erfolgt entweder durch samen oder durch stecklinge.

opuntia humifusa durch stecklinge vermehren

dabei werden die gewünschten kakteenglieder mit einem sauberen messer von der mutter-opuntie getrennt. die grösse der kakteenglieder sollte zwischen fünf und zehn zentimetern liegen. anschliessend lässt man sie für ca. sieben bis zehn tage an einem schattigen standort trocknen. dies soll dem verfaulen vorbeugen. ist die schnittstelle getrocknet, werden sie ungefähr einen zentimeter tief eingetopft, hierzu eignet sich handelsübliche kakteenerde. der standort für den feigenkaktus-nachwuchs sollte hell, jedoch ohne die pralle mittagssonne bei temperaturen ab 20 grad sein. gegossen wird sparsam, das pflanzsubstrat darf auch austrocknen.

pfennigbaum (crassula ovata)

der pfennigbaum (crassula ovata) zählt zu den pflegeleichten zimmerpflanzen. der standort sollte vollsonnig sein, zimmertemperatur wird sehr gut vertragen. gegossen wird während des sommers mässig, während des winters sollte er etwas kühler stehen, bei reduzierter wassergabe. aufgrund seiner wasserspeichernden eigenschaften kann er trockenperioden sehr gut überstehen. weitere deutsche namen: dickblatt, geldbaum.

die vermehrung des pfennigbaum (crassula ovata) kann über blattstecklinge und triebstecklinge erfolgen und gestaltet sich nicht schwierig. wurzeln doch von der pflanze abgefallene blätter teilweise von selbst.

die vermehrung von crassula ovata durch blatt- und triebstecklinge

hierzu trennt man vorsichtig das gewünschte blatt (den gewünschten trieb) von der mutterpflanze ab und steckt es direkt in einen mit kakteenerde gefüllten blumentopf. das blatt sollte max. bis 1/3 mit erde bedeckt sein. anschliessend wandert der pfennigbaum-nachwuchs an ein sonniges und warmes plätzchen und wird sparsam gegossen. nach einigen wochen bilden sich dann die ersten blättchen.

kletterphilodendron (philodendron scandens)

mit seinen nur ca. 10 cm gross werdenden blättern zählt der kletterphilodendron (philodendron scandens) zu den kleinbleibenden philodendron-arten. in sachen standort mag er es gerne hell bis halbschattig, ohne die pralle sonne bei zimmertemperatur ganzjährig. er ist auch noch unter dem namen baumfreund bekannt.

der kletterphilodendron (philodendron scandens) lässt sich problemlos über kopfstecklinge und stammstecklinge vermehren.

die vermehrung von philodendron scandens durch stamm- und kopfstecklinge

hierzu wird ein geeigneter ausläufer vom mutter-philodendron abgetrennt und geteilt, sodass jedes teilstück ein blatt, bzw. ein auge enthält. das ganze wandert nun ins pflanzsubstrat, die kleinen luftwurzeln müssen von der erde bedeckt sein. um kompakte jungpflanzen zu erhalten, sollte man mehrere teilstücke in einen topf geben.

der standort für den kletterphilodendron-nachwuchs sollte hell (keine direkte sonne) sein, bei temperaturen ab 20 grad. die topferde darf direkt nach dem einpflanzen nass sein, sobald sich die ersten blätter zeigen wird dann “normal” gegossen.

tipp

man kann den kletterphilodendron (philodendron scandens) auch “sanft” vermehren indem man einen mit erde gefüllten topf neben die mutterpflanze stellt und einen ausläufer auf die erde legt. ist dieser angewurzelt, wird er von der mutterpflanze getrennt.

birkenfeige (ficus benjamina)

die birkenfeige (ficus benjamina) oder auch kleinblättriger gummibaum ist eine aus indien stammende feigenart und zählt wohl zu den bekanntesten zimmerpflanzen. man kann sie über kopfstecklinge, stammstecklinge und durch abmoosen vermehren. verwandt ist sie u. a. mit der kletterfeige (ficus pumila).

vermehrung durch kopfstecklinge

die verwendung von kopfstecklingen ist die wohl einfachste art die birkenfeige (ficus benjamina) zu vermehren. hierzu trennt man ca. 10 bis 15 cm lange, holzige triebspitzen von der mutterpflanze ab. anschliessend werden, bis auf drei oder vier an den spitzen, die blätter entfernt. nun wandert das ganze ins pflanzsubstrat, sodass nur noch die spitzen mit den blättern herausragen. man kann hierfür handelsübliche blumenerde oder torfquelltöpfe verwenden. für einen buschigen wuchs werden mehrere kopfstecklinge nebeneinander platziert.

der standort für den ficus-nachwuchs sollte hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen ab 20 grad sein. sie sollten regelmässig besprüht werden und wandern am besten unter eine schutzhülle mit lüftungslöchern.

wenn sich die ersten neuen blätter zeigen, kann man die jungen birkenfeigen langsam an das zimmerklima gewöhnen.

usambaraveilchen (saintpaulia ionantha)

das usambaraveilchen (saintpaulia ionantha) ist ein echter klassiker der fensterbank. man kann es mit gewellten, gefüllten blüten und in fast allen farben erhalten. der standort sollte hell bis halbschattig sein, ohne die pralle sonne. gegossen wird mässig (nur in den untersetzer!), der topfballen darf nicht zu nass sein. das usambaraveilchen lässt sich kinderleicht durch blattstecklinge vermehren.

das usambaraveilchen durch blattstecklinge vermehren

hierzu schneidet man ein gut entwickeltes blatt samt ca. 3 bis 4 cm stiel ab und topft es leicht schräg ein. als pflanzsubstrat kann man entweder handelsübliche blumenerde verwenden, oder diese mit sand im verhältnis 2:1 mischen. anschliessend wird das ganze an einem hellen ort, ohne direktes sonnenlicht und bei temperaturen zwischen 20 und 25 grad platziert. das pflanzsubstrat hält man nun feucht, aber nicht nass. die ersten blättchen zeigen sich in der regel nach vier bis acht wochen. wenn diese eine grösse von ca. fünf zentimeter haben, dann kann man das usambaraveilchen (saintpaulia) umtopfen.

tipp

wenn man es besonds gut mit seinem usambaraveilchen-blattsteckling meint, kann man zur verbesserung des klimas z. b. einen gefrierbeutel über den topf stülpen. meistens funktioniert es aber auch ohne.

bogenhanf (sansevieria trifasciata)

aufgrund seiner wasserspeichernden eigenschaften ist der bogenhanf (sansevieria trifasciata) hervorragend für weniggiesser geeignet. man hält ihn eher trocken, an einem hellen bis halbschattigen standort. vermehren lässt sich der bogenhanf relativ einfach, entweder durch blattstecklinge oder durch teilung. leider verliert er bei der blattstecklings-variante seine gelben blattränder (je nach sorte).

sansevieria trifasciata durch blattstecklinge vermehren

hierzu werden die blätter des bogenhanf (sansevieria trifasciata) geteilt, sodass ca. 10 bis 15 cm grosse blattstücke entstehen. diese dürfen nun für ca. 24 bis 48 stunden “lüften”, bis die schnittkanten angetrocknet sind. man sollte sich jedoch merken, welche der beiden schnittstellen am noch ganzen blatt die untere war. anschliessend werden die blattstecklinge mit dieser schnittstelle nach unten mindestens bis zur hälfte in gut durchlässige erde gesteckt.

der standort für den sansevieria-nachwuchs sollte hell sein, bei temperaturen ab 20 grad. gegossen wird mässig bis wenig, die topferde darf zwischendrin auch mal austrocknen und sollte nicht zu nass sein.

nach ca. zwei bis drei monaten zeigen sich dann die ersten triebe.

vermehrung durch teilung

man kann den bogenhanf (sansevieria trifasciata) auch durch teilung des wurzelstocks vermehren. dies empfiehlt sich bei den sorten mit gelbem blattrand, dieser geht nämlich bei der vermehrung durch blattstecklinge verloren.

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