aufgrund seiner wasserspeichernden eigenschaften ist der bogenhanf (sansevieria trifasciata) hervorragend für weniggiesser geeignet. man hält ihn eher trocken, an einem hellen bis halbschattigen standort. vermehren lässt sich der bogenhanf relativ einfach, entweder durch blattstecklinge oder durch teilung. leider verliert er bei der blattstecklings-variante seine gelben blattränder (je nach sorte).
sansevieria trifasciata durch blattstecklinge vermehren
hierzu werden die blätter des bogenhanf (sansevieria trifasciata) geteilt, sodass ca. 10 bis 15 cm grosse blattstücke entstehen. diese dürfen nun für ca. 24 bis 48 stunden “lüften”, bis die schnittkanten angetrocknet sind. man sollte sich jedoch merken, welche der beiden schnittstellen am noch ganzen blatt die untere war. anschliessend werden die blattstecklinge mit dieser schnittstelle nach unten mindestens bis zur hälfte in gut durchlässige erde gesteckt.
der standort für den sansevieria-nachwuchs sollte hell sein, bei temperaturen ab 20 grad. gegossen wird mässig bis wenig, die topferde darf zwischendrin auch mal austrocknen und sollte nicht zu nass sein.
nach ca. zwei bis drei monaten zeigen sich dann die ersten triebe.
vermehrung durch teilung
man kann den bogenhanf (sansevieria trifasciata) auch durch teilung des wurzelstocks vermehren. dies empfiehlt sich bei den sorten mit gelbem blattrand, dieser geht nämlich bei der vermehrung durch blattstecklinge verloren.

2 kommentare
Angeblich kann man den Bogenhanf sehr wohl über Blattstecklinge vermehren und doch die gestreifte Form erhalten – der Blattschnittling muss dazu unten eingekerbt werden. Die grünen Anteile in der Mitte des Blattes werden so zurückgeschnitten, dass ausschließlich die gelben Ränder mit der Erde in Berührung kommen und somit wurzeln…
BTW: Feine Seite! :)
habe ich zweimal probiert, hat nicht geklappt :-(
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