Archiv für März, 2008

haworthia cymbiformis

die vertreter der gattung haworthia sind beliebte zimmerpflanzen, denn viele arten gedeihen auch an standorten, die für andere sukkulenten zu dunkel sind. in der freien natur wachsen sie oft unter büschen und bäumen und kommen so auch mit einem halbschattigen plätzchen gut zurecht. es gibt jedoch auch arten die es sonnig lieben.

haworthien sind nahe mit den gattungen aloe und gasteria verwandt und lassen sich auch mit ihnen kreuzen. sie sind einfache pfleglinge und somit auch für anfänger geeignet.

haworthia cymbiformis durch kindel vermehren

die vermehrung von haworthia cymbiformis kann durch blattstecklinge und kindel (tochterrosetten) erfolgen. hierbei wird die entsprechende menge jungpflanzen vorsichtig mit einem sauberen messer von der mutterpflanze getrennt. optimal ist es, wenn diese bereits ein paar würzelchen haben. es funktioniert jedoch auch ohne, denn die kindel sitzen meist sehr eng an der mutterpflanze, was das abnehmen mit wurzeln schwierig gestaltet.

nach dem trennen lässt man die schnittstelle für einen tag antrocknen. als anzuchtsubstrat kann kakteenerde verwendet werden. der standort für die aufzucht von haworthia cymbiformis sollte hell bis halbschattig, aber ohne direkte sonne sein. ideal sind temperaturen ab 20 grad, sowie etwas bodenwärme. aus diesem grund sind sie bei mir etwas erhöht auf der heizung platziert.

die erde wird gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten. sobald sich neue blätter zeigen, kann haworthia cymbiformis “normal” gegossen werden.

diese vermehrungsmethode funktioniert auch für aloe und gasteria.

marante (maranta leuconeura)

die marante (maranta leuconeura) ist nicht nur eine attraktive und beliebte zimmerpflanze, sie bringt auch “bewegung” in die heimische wohnstube. denn über nacht oder bei zu intensiver besonnung klappt sie ihre blätter hoch. sie ist im deutschen auch noch unter dem namen pfeilwurz bekannt. die pflege der marante (maranta leuconeura) –>

die vermehrung der marante (maranta leuconeura) durch stecklinge

die vermehrung der marante ist kinderleicht und kann unter wohnzimmerbedinungen erfolgen. hierzu werden die entsprechenden stecklinge von der mutterpflanze getrennt und dürfen anschliessend im wasserglas bewurzeln. dabei ist zu beachten, dass die blattknoten vom wasser bedeckt sind, denn dort erscheinen die wurzeln.

bei temperaturen +/- 20 grad zeigte maranta leuconeura bereits nach einer woche die ersten würzelchen. nach drei bis vier wochen können die jungen maranten dann eingepflanzt werden. ich habe hier handelsübliche blumenerde verwendet. die erde sollte gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten werden. gedüngt wird noch nicht.

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