binsenkaktus (rhipsalis baccifera)
aufgrund seiner hängenden, mehrere meter lang werdenden kakteenglieder, eignet sich der binsenkaktus (rhipsalis baccifera) hervorragend als ampelpflanze. er zählt zu den epiphyten (aufsitzerpflanzen) und ist ursprünglich in südamerika beheimatet. es existieren jedoch auch unterarten, z. b. in madagaskar.
der binsenkaktus (rhipsalis baccifera) lässt sich entweder durch im fachhandel zu erhaltende samen, oder über stecklinge vermehren.
die vermehrung von rhipsalis baccifera durch stecklinge
bei der stecklingsvermehrung werden mehrere, mindestens zehn zentimeter lange kakteenglieder mit einer sauberen schere von der mutterpflanze getrennt. diese dürfen anschliessend für ca. zehn tage an einem absonnigen und nicht zu warmen plätzchen trocknen. dann kann der rhipsalis-nachwuchs eingetopft werden. die pflanztiefe darf ca. ein drittel der stecklingslänge betragen. zur anzucht eignet sich ein erde-sand-gemisch, z. b. handelsübliche kakteenerde.
der standort für die anzucht des binsenkaktus sollte hell bis halbschattig und ohne direkte sonne sein. die idealen temperaturen liegen ab 20 grad. da es rhipsalis baccifera luftfeucht liebt, empfiehlt es sich eine tüte oder ähnliches über den topf zu stülpen. um der schimmelbildung vorzubeugen, muss täglich gelüftet werden.
die erde wird leicht feucht gehalten, jedoch nicht nass. wenn sich neue kakteenglieder zeigen, kann man den binsenkaktus langsam an das raumklima gewöhnen.
infos zu weiteren rhipsalis-arten und zur pflege gibt es hier: rhipsalis.
