christusdorn (euphorbia milii)
der christusdorn (euphorbia milii) zählt zur familie der wolfsmilchgewächse und wird in seiner heimat auch als hecke kultiviert. auch in der heimischen wohnstube kann diese aus madagaskar stammende zimmerpflanze schnell eine stattliche grösse erreichen. der standort sollte ganzjährig warm und sonnig sein und die erde gut wasserdurchlässig. gegossen wird, wenn die topferde ausgetrocknet ist.
der christusdorn (euphorbia milii) lässt sich sehr leicht durch triebstecklinge vermehren, hierbei ist jedoch vorsicht angesagt, zum einen aufgrund seiner stacheln und zum anderen wegen seines milchigen, giftigen safts.
den christusdorn durch triebstecklinge vermehren
die für diese vermehrungsmethode verwendeten triebspitzen sollten eine länge von ca. 10 zentimetern haben. nach dem schneiden gibt man sie für eine halbe stunde in ein glas mit lauwarmem wasser um den saftfluss zu stoppen. dann werden die unteren blätter entfernt und der steckling wandert für ein bis zwei tage an ein lauschiges plätzchen, damit die schnittstelle trocknen kann. anschliessend gibt man ihn direkt ins pflanzsubstrat. idealerweise wäre dies kakteenerde, normale blumenerde funktioniert jedoch auch.
der standort für den christusdorn-nachwuchs sollte sonnig sein und bei temperaturen ab 20 grad. gegossen wird mässig aber regelmässig, sodass die topferde leicht feucht ist. um den jungpflanzen eine höhere luftfeuchtigkeit zu bieten, kann man den topf unter einen gefrierbeutel geben. die betonung liegt hier auf kann.
der christusdorn (euphorbia milii) lässt sich bei geeigneten temperaturen das ganze jahr über vermehren.







