sukkulenten

feigenkaktus (opuntia humifusa)

der feigenkaktus (opuntia humifusa) eignet sich auch für unsere breiten hervorragend zum einsatz im steingarten. man platziert ihn vollsonnig in gut durchlässiger erde. während der wintermonate sollte man ihn jedoch mit styropor oder folie schützen. seine früchte, die kaktusfeigen sind essbar. opuntia humifusa übersteht auch längere regenperioden sehr gut. die vermehrung erfolgt entweder durch samen oder durch stecklinge.

opuntia humifusa durch stecklinge vermehren

dabei werden die gewünschten kakteenglieder mit einem sauberen messer von der mutter-opuntie getrennt. die grösse der kakteenglieder sollte zwischen fünf und zehn zentimetern liegen. anschliessend lässt man sie für ca. sieben bis zehn tage an einem schattigen standort trocknen. dies soll dem verfaulen vorbeugen. ist die schnittstelle getrocknet, werden sie ungefähr einen zentimeter tief eingetopft, hierzu eignet sich handelsübliche kakteenerde. der standort für den feigenkaktus-nachwuchs sollte hell, jedoch ohne die pralle mittagssonne bei temperaturen ab 20 grad sein. gegossen wird sparsam, das pflanzsubstrat darf auch austrocknen.

pfennigbaum (crassula ovata)

der pfennigbaum (crassula ovata) zählt zu den pflegeleichten zimmerpflanzen. der standort sollte vollsonnig sein, zimmertemperatur wird sehr gut vertragen. gegossen wird während des sommers mässig, während des winters sollte er etwas kühler stehen, bei reduzierter wassergabe. aufgrund seiner wasserspeichernden eigenschaften kann er trockenperioden sehr gut überstehen. weitere deutsche namen: dickblatt, geldbaum.

die vermehrung des pfennigbaum (crassula ovata) kann über blattstecklinge und triebstecklinge erfolgen und gestaltet sich nicht schwierig. wurzeln doch von der pflanze abgefallene blätter teilweise von selbst.

die vermehrung von crassula ovata durch blatt- und triebstecklinge

hierzu trennt man vorsichtig das gewünschte blatt (den gewünschten trieb) von der mutterpflanze ab und steckt es direkt in einen mit kakteenerde gefüllten blumentopf. das blatt sollte max. bis 1/3 mit erde bedeckt sein. anschliessend wandert der pfennigbaum-nachwuchs an ein sonniges und warmes plätzchen und wird sparsam gegossen. nach einigen wochen bilden sich dann die ersten blättchen.

bogenhanf (sansevieria trifasciata)

aufgrund seiner wasserspeichernden eigenschaften ist der bogenhanf (sansevieria trifasciata) hervorragend für weniggiesser geeignet. man hält ihn eher trocken, an einem hellen bis halbschattigen standort. vermehren lässt sich der bogenhanf relativ einfach, entweder durch blattstecklinge oder durch teilung. leider verliert er bei der blattstecklings-variante seine gelben blattränder (je nach sorte).

sansevieria trifasciata durch blattstecklinge vermehren

hierzu werden die blätter des bogenhanf (sansevieria trifasciata) geteilt, sodass ca. 10 bis 15 cm grosse blattstücke entstehen. diese dürfen nun für ca. 24 bis 48 stunden “lüften”, bis die schnittkanten angetrocknet sind. man sollte sich jedoch merken, welche der beiden schnittstellen am noch ganzen blatt die untere war. anschliessend werden die blattstecklinge mit dieser schnittstelle nach unten mindestens bis zur hälfte in gut durchlässige erde gesteckt.

der standort für den sansevieria-nachwuchs sollte hell sein, bei temperaturen ab 20 grad. gegossen wird mässig bis wenig, die topferde darf zwischendrin auch mal austrocknen und sollte nicht zu nass sein.

nach ca. zwei bis drei monaten zeigen sich dann die ersten triebe.

vermehrung durch teilung

man kann den bogenhanf (sansevieria trifasciata) auch durch teilung des wurzelstocks vermehren. dies empfiehlt sich bei den sorten mit gelbem blattrand, dieser geht nämlich bei der vermehrung durch blattstecklinge verloren.

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